Fangirl – Rainbow Rowell

Hey du!

Gerade habe ich »Fangirl« von Rainbow Rowell beendet und habe mir gedacht, dass ich meine Gefühle zu diesem Buch sofort einmal zu ‘Papier‘ bringe und mit dir teile! Da ich meinen Blog sowieso etwas auf Vordermann bringen wollte, trifft es sich ganz gut…


Informationen:

Buchtitel: Fangirl

Autor: Rainbow Rowell

Verlag: Macmillan

ISBN: 978–1–4472–6322–7

Seitenanzahl: 461

Preis: 8,25€ (Taschenbuch, Englisch) ; 18,30€ (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Inhalt: 

Cath ist wohl der Inbegriff eines Fangirls. Sie ist vernarrt in die Simon Snow Reihe und schreibt Anonym Fanfictions zu ihrer Obsession, die unter dem Namen ‚Carry on‘ einen großen Bekanntheitsgrad hat. Dies ändert sich auch nicht, als sie ihr erstes Jahr an der Universität anfängt. Neben den üblichen Problemen – wie das ‚Sich Einleben‘ – hat sie auch noch mit vielen anderen Erschwernissen zu kämpfen. Ihre Zwillingsschwester, Wren, die sich nach vielen Jahren des harmonischen Zusammenlebens langsam von Cath abkapselt, trägt ebenfalls nicht gerade dazu bei, dass Cath sich in ihrem neuen Leben wohl fühlt. Wenn da nicht auch noch Levi, der Freund ihrer neuen und äußerst mürrischen, Mitbewohnerin wäre…

Meine Meinung:

»To really be a nerd, she’d decided, you had to prefer fictional worlds to the real one.«

Zu aller erst sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich Fangirl auf Englisch gelesen habe und es nicht bereut habe. Gerade da mein Englisch nicht gerade ‚the yellow from the egg‘ ist, schrecke ich immer etwas davor zurück Bücher auf Englisch zu lesen… Falls du also mit dem Gedanken spielen solltest, Fangirl auf Englisch zu lesen, nur zu. Die Sprache ist einfach und Vokabeln ergeben sich oft durch den Kontext. Außerdem ist Rainbow Rowells Schreibstil so flüssig, dass man schnell und gut in die Geschichte reinkommt.

Mich hat der Klappentext von Fangirl immer etwas abgeschreckt, da ich Angst davor hatte, dass die Geschichte mir zu langweilig ist und ich die Lust am Lesen verliere. Allerdings hat sich das – der Göttin sei Dank – nicht bewahrheitet. Auf Rainbow Rowell ist einfach Verlass.

Schon zu Beginn des Buches wird man in die Welt von Cath eingeschleust. Die Simon Snow Reihe, über die Cath eine Fanfiction schreibt, die in unserer Welt mit der Harry Potter Reihe zu vergleichen ist, hat mich am Anfang etwas verwirrt, aber auch das hat sich nach einer kurzen Erklärung erledigt. Falls, du dich vor allem für die Simon Snow Geschichte interessiert, wirst du auch da nicht enttäuscht. Zwischen jedem Kapitel gibt es nämlich kleine Ausschnitte aus den Büchern oder aus Caths Fanfictions. (Außerdem gibt es Caths FF sogar wirklich unter dem Namen ‘Carry On‘ zu kaufen.)

Bereits nach einigen Sätzen konnte ich mit Cath identifizieren. Sie liebt Bücher, ist besessen von einer Reihe, die Harry Potter nicht ganz unähnlich ist und schreibt leidenschaftlich gerne. Auch ihre sozialen Konflikte hat Rainbow Rowell so gut beschrieben, dass man sich leicht in Cath hineinversetzen und ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen konnte.

Wie auch schon bei Eleanor & Park habe ich mich in die Liebesgeschichte zwischen Cath und Levi verloren. Ich bin nach gefühlt jeder Seite ausgerastet und habe ein komisches Quietschen – das dem eines Schweines sehr wohl ähnelt – von mir gegeben.

Ungefähr so sah ich während des Lesens aus:

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Oder so:

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Was ich an Rainbow Rowells Büchern so wertschätze, ist, dass sie die Liebesgeschichten nicht in den Vordergrund stellt. Beide Charaktere haben oft Probleme, die nichts mit der Beziehung zu ihrem Partner zu tun haben und sind nicht festgefahren. Ich liebe es, wie echt sich diese Beziehungen entwickeln. Langsam, vorsichtig und real.

Und mal kurz nebenbei: Levi ist toll. Ich bin der Meinung, dass jedes Mädchen, das gerne liest, einen Levi an ihrer Seite braucht.

Wie schon erwähnt, behandelt Fangirl auch familiäre Probleme. Nicht nur die Beziehung zu ihrer Zwillingsschwester, Wren, steht auf der Kippe, sondern auch die zu ihrem Papa. Und obwohl es so viele Probleme gibt, halten sie trotzdem alle zusammen.

Fangirl ist pures Soulfood. Es ist eine wunderschöne Geschichte, mit wunderbar ausgearbeiteten Charakteren und tollen Dialogen. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und freue mich schon sehr darauf mir die restlichen Bücher von Rainbow Rowell zu kaufen! Vor allem Levi und Cath werden einen großen Platz in meinem Fangirlherz haben.

 

 

 

➳ Rezension: „Du neben mir“ – Nicola Yoon

Hey du!

Heute habe ich eine Rezension für dich! Hierbei bedanke ich mich erneut bei dem cbt Verlag, der mir ‚Du neben mir‘ zum rezensieren zur Verfügung gestellt hat.


INFORMATIONEN

Buchtitel: Du neben Mir  – Und zwischen uns die ganze Welt

Autor: Nicola Yoon

Verlag: cbt Kinder- und Jugendbuchverlag

ISBN: 978-3-570-31099-1

Seitenanzahl: 332

Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

INHALT:

Die 17-järige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren.

»Auch wenn ich noch so sehr versuche, mich von der Außenwelt abzuschotten, findet sie doch die Möglichkeit, zu mir vorzudringen.«

Zu allererst sollte ich vielleicht erwähnen – falls du noch nicht davon gehört haben solltest – dass das Buch verfilmt wurde und diese Verfilmung momentan in den Kinos zu sehen ist. Deswegen sind auf meiner Ausgabe auch die zwei Hauptpersonen Madeline und Olly zu sehen, was ich persönlich, als sehr gelungen empfinde.

Das Buch fällt sofort durch seine aufwendig gestaltete Aufmachung auf. Denn auf vielen Seiten sind kleine Zeichnungen, Chatverläufe und Zeitungsausschnitte zu sehen, die die Geschichte an sich nur untermalen und verbildlichen.

Madeline ist eine sehr interessante Erzählperson, die ihre Geschichte ganz eigen erzählt, was mir überaus gut gefallen hat. Generell lässt sich das Buch so schnell lesen, dass es man es direkt im Anschluss noch einmal lesen könnte. Ich konnte mich mit Madeline sofort identifizieren, da auch sie gerne liest und somit wenigstens das Gefühl hat etwas zu erleben, obwohl sie in einem sterilen und realitätsfernen Haus aufwächst. Sie kennt sich gut mit Literatur aus und lässt auch diese in ihre Erzählweise einfließen, findet sich in ihr und lebt durch sie.

»Aber es ist niemals nur ein einziger Augenblick. Es sind ganz viele Augenblicke. Und von jedem dieser Augenblicke ausgehend kann sich dein Leben in tausend verschiedene Richtungen entwickeln. Vielleicht gibt es eine Version des Lebens für jede Entscheidung, die man trifft oder nicht trifft.«

Besonders gut gefallen, haben mir Madelines Definitionen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber wenn du das Buch gelesen hast, dann wirst du wissen, was genau ich damit meine.

Aber plötzlich ist das alles ganz anders. Plötzlich taucht da dieser Nachbarsjunge, Olly, auf, der ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt. Eine Liebesgeschichte, die mich vollkommen und unwiderruflich in ihren Bann gezogen hat. Wer braucht schon Romeo und Julia, wenn man Maddy und Olly haben kann?

»Manchmal macht man etwas aus den richtigen Gründen, manchmal aus den falschen, und manchmal ist es unmöglich, den Unterschied zu erkennen.«

Der Teil des Buches, in dem Maddy auf sich alleine gestellt ist und Reißaus nimmt, hat mir am Besten gefallen. Sie kann sich neu erfinden, Olly kennenlernen, aber vor allem auch sich selbst von einer anderen Seite kennenlernen. Der Roman hat mich zutiefst berührt und eine klaffende Wunde hinterlassen, als ich ihn beendet habe. Bereits jetzt, beim Verfassen der Rezension, überkommt mich wieder das Bedürfnis das Buch erneut zu lesen.

»Es gibt ganze Welten, die wir nie wirklich wahrnehmen.«

Ich kann diesem wunderbaren Buch nur:

🌟 4,5 / 5 🌟

Sternen geben!

➳ Rezension: „Secret Fire – Die Entfesselten‘ – C. J. Daugherty

Hey du!

Heute habe ich wieder eine Rezension für dich! Das Buch wirst du vielleicht schon kennen, oder zum mindestens davon gehört habe, es handelt sich nämlich um ‚Secret Fire‘. Der Zweiteiler fällt vor allem durch seine wunderschönen Cover auf!

Ich bedanke mich hierbei noch einmal herzlich bei dem Oetinger Verlag, der mir dieses wunderschöne Buch zum rezensieren zur Verfügung gestellt hat. (:

INFORMATIONEN:
Buchtitel: Secret Fire – Die Entfesselten

Autor: C. J. Daugherty

Verlag: Oetinger

ISBN: 978-3-7891-3339-8

Seitenanzahl: 428

Preis: 18,99€ (gebundene Ausgabe)

INHALT:

Ein Mädchen das unbändige Kräfte hat und ein Junge der dem Tod entkommen kann.

Die Wege zweier scheinbar gewöhnlicher Menschen kreuzen sich und entfachen ein Feuer, das schon längst als erloschen galt. Taylor ist 17 Jahre alt und doch nicht so normal wie sie denkt. Sasha ist 18 Jahre alt und weiß, dass er der Inbegriff von Rarität ist. Als Taylor Sasha aus heiterem Himmel Nachhilfe geben muss, treffen zwei Welten aufeinander, die einerseits so verschieden, aber andererseits so ähnlich sind.

Möchtest du in eine Welt der Alchemie eintauchen?

»Los spring« 

Bereits der erste Satz des Buches, unterschiedet sich von den Anfängen, die ich bisher in Büchern gelesen habe. ‚Secret Fire‘ zieht den Leser bereits am Anfang der Geschichte sofort mitten in das Geschehen.

Ich habe die zwei POVs – einmal aus Taylors und einmal aus Sashas Sicht – überaus genossen und als sehr praktisch empfunden, da man somit einen besseren Überblick über ihrer beiden – doch sehr unterschiedlichen – Leben erhalten konnte. Ich fand es bemerkenswert, wie gut sich die Autorin in einen 18 jährige Jungen mit so allerlei Problemen hineinversetzen konnte.

Wenn du dich persönlich auch noch etwas für Alchemie interessierst, dann ist dieses Schmuckstück genau das Richtige für dich. Besonders als die Autorin näher auf das magische System eingegangen ist, hat mich das Buch erst Recht in seinen Bann gezogen.

Wenn ich mir zwei Lieblingscharaktere aussuchen müsste, wären das definitiv Sasha und Louisa. Sasha besonders, weil unter dieser harten Schale, doch ein sehr weicher und liebenswürdiger Kern steckt. Mir gefiel seine Selbstlosigkeit seiner Familie gegenüber, die nur der Beweis für seine bedingungslose Liebe ist, auch wenn sie seine Mutter und seine Schwester vielleicht nicht immer als eine auffassten.

Louisa fand ich schon toll, als sie das erste Mal aufgetaucht ist. Da ich aber nicht zu viel verraten möchte, sage ich einfach nur: Ich hoffe, dass sie im zweiten Teil eine noch größere Rolle spielen wird. Übrigens ist auch mein Bild von Louisa inspiriert worden. (;

Die Beziehung zwischen Taylor und Sasha, fand ich total süß! Ich musste wirklich ein paar Mal aufseufzen, weil gewisse Szenen so süß und schön beschrieben waren. Sie lassen es beide langsam angehen und nähern sich erst langsam und vorsichtig an, was ich sehr realistisch und einfach nur zum träumen schön finde. (:

Die Sprache ist nicht sehr anspruchsvoll und der Schreibstil sehr flüssig, vor allem weil es auch keine langen, komplizierten Handlungsstränge gibt, die man verfolgen muss. Deswegen denke ich, dass dieser Zweiteiler vor allem für jüngere Fantasy Leser geeignet ist.

Alles in Allem hat mit der Auftakt dieser Reihe gut gefallen! Es war ein in sich stimmiges Buch mit einer guten und mal etwas abwechslungsreicheren Geschichte.

🌟 3 / 5 🌟

 

➳ Rezension: ‚Secret Sins – Stärker als das Schicksal‘ – Geneva Lee

Hey du!

Heute habe ich eine Rezension zu ‚Secret Sins – Stärker als das Schicksal‘ von Geneva Lee für dich.

Ich möchte mich aber erst einmal noch bei dem Blanvalet Verlag bedanken, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich wirklich riesig darüber gefreut, also vielen lieben Dank an dieser Stelle noch einmal! (:


INFORMATIONEN

Buchtitel: Secret Sins – Stärker als das Schicksal

Autor: Geneva Lee

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-7341-0477-0

Seitenanzahl: 326

Preis: 12,99€

INHALT

Als Faith Jude das erste Mal sieht, sitzen beide bei einem Treffen für Suchtkranke. Aber schon seit langem hat Faith den Männern dieser Welt abgeschworen. Jude jedoch scheint nicht wie die anderen zu sein. Nur langsam nähern sie sich an und fangen an einander zu verstehen und sich zu öffnen. Aber auch er hat seine Geheimnisse und weiß mehr über Faith, als sie sich vorstellen kann.

MEINE MEINUNG

»Liebe ist das einzige, das du im Leben brauchst, um reich zu sein. Mehr ist nur der Zuckerguss.«

Zu aller erst, muss ich erwähnen, dass Geneva Lee zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, wenn es um New Adult Romane geht. Meiner Meinung nach, hat sie einen wundervollen Schreibstil, wunderschöne Formulierungen und vor allem auch Humor. Ich finde es immer sehr bewundernswert, wie sie es schafft heikle Themen mit Liebe, Leidenschaft und Humor zu verbinden, ohne dabei jedoch aufzutragen.

Auch in ihrem neuen Roman, »Secret Sins« hat sie es erneut geschafft mich vollkommen zu überzeugen. Vor allem, weil es in diesem Buch um ein ernstes Thema geht, das ihr selbst sehr am Herzen liegt. Ich – als Leser – habe sofort gemerkt, wie tiefgründig und bedeutend die Idee in diesem Roman für sie ist. Ich wage es mich sogar so weit aus dem Fenster zu lehnen und zu sagen, dass dies mein liebster Roman von ihr ist. Vor allem, weil er so authentisch und echt herüberkommt.

Besonders gut gefallen, haben mir die Konversationen zwischen den Charakteren, wie zum Beispiel zwischen Faith und Amie, oder Faith und Jude. Aber auch Faiths Rückblicke erleichtern den Einstieg in die Geschichte und vereinfachen das Verständnis ihrer getroffenen Entscheidungen.

Der Inhalt dieses Schmuckstückes ruft einem in Erinnerung, dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat und auch jeder Mensch eine Vergangenheit hat. Wir sind alle nicht perfekt, haben alle unsere Makel und treffen manchmal Entscheidungen, die vielleicht nicht richtig sind, aber uns in diesem Moment als richtig vorkommen.

»Menschen wie ich und Jude haben es nicht. Wir wissen, dass wir nach etwas suchen, das nicht existiert, aber wir wissen auch, dass wir auf hoher See verloren sind.«

Ich habe es genossen den Roman lesen und konnte ihn nicht aus der Hand legen, vor allem weil es mal ein ganz anderes, tiefgründigeres New Adult Buch war. Meiner Meinung nach, können Reihen wie ‚After‘ diesem Buch nicht das Wasser reichen, da es diesen Reihen oft an Sinn und Verstand fehlt.

Das einzige, was ich vielleicht etwas zu bemängeln hätte, wäre, dass mir gewisse Entwicklungen etwas zu schnell gingen. Geneva Lee hätte auf einiges ruhig noch tiefer eingehen können. Aber selbst das, ändert nichts an der Tatsache, dass ich diesem wunderbaren Buch einfach nur:

🌟 4 / 5  🌟

… geben kann!

Hast du das Buch bereits gelesen? Wenn ja, wie hat es dir gefallen? Fandest du es genau so gut wie ich? (:

➳ Rezension: ‚Schau mir in die Augen, Audrey‘ – Sophie Kinsella

Hey du!

Heute habe ich für dich eine Rezension zu dem Roman „Schau mir in die Augen, Audrey“ von Sophie Kinsella.

Ich bedanke mich hierbei noch einmal bei dem Goldmann Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt hat, ich habe mich wirklich tierisch darauf gefreut (:


INFORMATIONEN:

Buchtitel: Schau mir in die Augen, Audrey

Autor: Sophie Kinsella

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-48557-4

Seitenanzahl: 348

Preis: 9,99€

INHALT:

Audrey leidet unter Angststörungen und kann niemandem in die Augen blicken, ohne das Gefühl zu haben, dass die Augen ihres Gegenübers sie vollends einnehmen. Aus diesem Grund trägt sie nun auch zu jeder Tages- und Jahreszeit eine Sonnenbrille. Ihre Therapeutin hat nun die ‚glorreiche‘ Idee Audrey einen Dokumentarfilm über ihre eigene Familie drehen zu lassen. Was erst vollkommen sinnlos zu sein scheint, entwickelt sich zu einer schönen Art mit neuen Menschen in Kontakt zu kommen.

Besonders einer, Linus – ein Freund von Audreys Bruder – zieht sie dabei magisch an. Doch wie kann er zu ihr durchdringen, wenn nur ein Blick seinerseits reicht, um sie vollkommen aus dem Konzept zu bringen?

MEINE MEINUNG:

»Die Wahrheit ist, wenn man nie mit Leuten neuen Leuten redet, dann vergisst man irgendwann wie es geht. Und wenn man wieder damit anfängt, erschöpft es einen total.«

Schon als ich das Buch aufgeschlagen habe und die ersten paar Seiten gelesen habe, ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen. Es ist keine anspruchsvolle Lektüre, aber sie ist doch mit schönen Passagen und Wörtern ausgeschmückt.

Obwohl die Autorin hierbei ein sehr ernstes und auch, meiner Meinung nach, wichtiges und immer präsenter werdendes Thema anspricht, ist es trotzdem mit vielen humorvollen Passagen untermalt. Audreys Gedankengänge sind an manchen Stellen wirklich besonders lustig.

Auch die Art und Weise, wie Audrey den Leser immer wieder anspricht und damit die vierte Wand durchbricht, gefiel mir total gut. Dadurch konnte ich mich gut in die jeweilige Szene – und vor allem in die Gesamthandlung – hineinversetzen.

In dem Plot spielt der Zusammenhalt der Familie eine ganz große Rolle, wie ich finde. Denn auch, wenn es gewisse Streitigkeiten gibt, wird doch sofort klar, dass sie alle hinter Audrey stehen und sie in jedem ihrer Schritte unterstützen. Besonders die Beziehung zwischen Frank (ihren Bruder) und seiner und Audreys Mutter fand ich als echt unterhaltsam und gut ausgearbeitet.

Die Liebesgeschichte, die auch ihren Teil dazu beigetragen hat, dass es bei Audrey langsam bergauf ging, wirkte nicht fehlplatziert. Linus und Audrey sind ein total süßes Paar, bei dem ich ganz oft einfach nur ein lautes, verzücktes Seufzen von mir geben musste.

»Aber so ist das Leben, Audrey.“, sagte sie. […]

»Wir haben alle eine Linie in unserem Diagram, die mal nach oben, mal nach unten ausschlägt. Bei mir ist es definitiv so. Sie geht ein Stückchen hoch, dann wieder ein Stückchen runter. Das ist das Leben, Audrey.«

Etwas Abwechslung bekommt der Schreibstil durch die immer mal vorkommenden Screen Plays, die aus Audreys Dokumentarfilm entspringen. Deren neutrale Sichtweise, lässt den Leser – mich – dazu verleiten, das alles von einer etwas anderen Perspektive zu sehen, die ich total interessant finde.

Meine Erwartungen hat das Buch definitiv übertroffen, auch wenn ich der Meinung bin, dass das Buch eher für etwas jüngere Leser geeignet ist, was ich nicht an Audrey selbst, sondern an der ganzen Geschichte festmachen konnte. Audrey hat nämlich wohl bemerkt wirklich reif für ihr Alter gehandelt, was mir positiv in Erinnerung geblieben ist.

»Ich glaube, mir ist klar geworden, dass es im Leben vor allem darum geht, nicht stehen zu bleiben.«

Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich super gut gefallen hat. Ich war positiv überrascht und kann es wirklich nur jedem empfehlen, der nach einer leichten, aber gefühlvollen und tiefgründigen Lektüre Ausschau hält.  (:

🌟 4/5 🌟

➳ Rezension: ‚Love letters to the dead‘ – Ava Dellaira

Hey du!

Gerade sitze ich an meinem Laptop und schreibe diese Rezensionen die du gleich lesen wirst. Ich persönlich höre beim Rezi schreiben immer total gerne poetry Musik, wie zum Beispiel ‚flatsound’… Kennst du die Gruppe? Wenn ja, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar (:

Ich freue mich wahnsinnig darauf diese Rezension mit dir zu teilen. Nicht nur, weil es sich dabei um mein erstes Rezensionsexemplar handelt, sondern auch weil mich dieses Buch unfassbar berührt hat.

Allerdings will ich an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten und auch nicht zu lange schnacken, sondern sofort mit der Rezension beginnen.

Aber zu Erst, bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei dem cbt Verlag, der mir dieses Buch zugeschickt hat. (:

INFORMATIONEN:

Buchtitel: Love letters to the dead

Autor: Ava Dellaira

Verlag: cbt

ISBN: 9783570311295

Seitenanzahl: 407

Preis: Gebundene Ausgabe: 17,99€, Taschenbuch: 9,99€

INHALT:

Laurel musste schon einige Schicksalsschläge überleben, die sie innerlich vollkommen zerstört haben. Ihre Schwester ist gestorben und sie muss nun auf die Highschool. Doch was, wenn alles dich an deine tote Schwester erinnert und das längst nicht alles ist, was dir zusetzt? Wenn dein Leben ein einziger Scherbenhaufen ist?

So fängt sie an Briefe zu schreiben, an bekannte tote Persönlichkeiten. Was mit Kurt Cobain anfängt, führt sie mit Amy Winehouse, Janis Joplin, Heath Ledger oder Elizabeth Bishop fort. Sie helfen ihr mit ihren verbliebenen Werken über das hinwegzukommen, was sie zerstört hat.

Aber kann sie auch wieder glücklich werden? Wie ist das möglich, wenn alles so anders ist?

COVER GESTALTUNG:

Ich glaube, dass sich die Schönheit dieses Covers wohl nicht bestreiten lässt. Der in dunklen Farben verlaufende Abendhimmel ist einfach nur perfekt abgestimmt auf die Atmosphäre, die in dem Buch herrscht. Die Schrift ist leserlich und schlicht, allerdings kann der Leser sich vorstellen, dass es sich hierbei wirklich um Laurels Schrift handelt. Auf dem ‚dead‘ sitzt ein Mädchen und schreibt einen Brief. Besonders gut gefallen mir ihre Haare, die ihr Gesicht bedecken. Dadurch kann ich mir als Leser mein eigenes Bild von ihr machen und werde nicht von einer Abbildung beeinflusst werde.

Das Cover hat etwas Beruhigendes und Stilles an sich und trifft meinen Geschmack vollkommen.

MEINE MEINUNG:

Die Grundidee der Geschichte und die Konstellationen bezüglich Laurels Freunden hat mich ein bisschen an ‚The Perks of Being a Wallflower‘ – (oder auf Deutsch) ‚Das also ist mein Leben‘ von Stephen Chbosky erinnert.

Als Leser habe ich vieles über einige Prominenten von früher herausgefunden. Die Autorin hat das Wissen von Laurel gut in ihre Briefe eingebaut und es nicht wie eine Biographie wirken lassen. Es herrschte ein Bezug von ihren Adressaten zu ihrer richtigen Welt, wie zum Beispiel Erinnerungen, die sie mit ihrer Schwester teilte oder zu ihrer momentanen Gefühlslage.

Mir ist der Einstieg in die Geschichte etwas schwerer gefallen, als gedacht. Die Geschichte nahm erst nach den ersten achtzig Seiten Fahrt auf. Ich hatte das Gefühl, dass Ava Dellaira sich erst selbst noch in die Geschichte einfinden musste. Aber nach einer Zeit, war der Schreibstil so emotional, flüssig und echt, dass es mich vollkommen fertig gemacht hat.

»Aber Menschen sind nun mal nicht transparent. Wenn wir wollen, dass uns jemand wirklich kennenlernt, müssen wir uns öffnen und über das sprechen, dass in uns vorgeht.«

Ein Charakter wie Laurel, ist mir bisher so noch nie untergekommen. Sie ist ein sehr einfühlsamer Mensch, beobachtet viel und denkt eine Menge über Vergangenes nach, was man ihr auch nicht übel nehmen kann. In ihrer eigenen Welt lebend, merkt man, dass sie den Tod ihrer Schwester noch längst nicht verarbeitet hat. Sie kopiert ihre Schwester, versucht wie zu sein und denkt, dass sie somit einen Teil von ihr bei sich tragen kann. Im Laufe des Plots lernt sie, wie es ist, sie selbst zu sein und das andere sie auch, als sie selbst akzeptieren und lieben können. Ihre Charakterzüge waren erfrischend und haben dem Buch etwas Besonderes verliehen, etwas an dem ich mich erinnern werde.

Ab der Mitte des Buches bis zum Ende hin konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich von da an gepackt und nicht mehr loslassen wollen. Ich wollte immer mehr über Laurel und ihre Vergangenheit wissen und nahm sogar dafür in Kauf die ein oder andere Träne zu verdrücken.

»Man kann mutig, idealistisch und schön sein, und das bewahrt einen trotzdem nicht davor abzustürzen.«

Ihre toten Adressaten und deren verbliebenen Werke verhelfen ihr dabei mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und auch sich selbst irgendwo zu finden. Außerdem habe ich mir fast auf jeder Seite mindestens ein Zitat kenntlich gemacht, da das ganze Buch ein einziges Zitat ist.

»Das Universum ist so groß, dass es gar nicht in deinen Kopf passt.«

Abschließend kann ich sagen, dass ich das Buch jedem ‚Das also ist mein Leben‘ Fan nur ans Herz legen kann. Auch wenn mir persönlich der Einstieg etwas zu flach war, hat es mich trotzdem nach den ersten achtzig Seiten vollkommen eingenommen. Ich habe mit Laurel mitgelitten und mitgefiebert. Einfach ein wunderschönes, gefühlvolles Buch.

🌟 Ich geben dem Buch 4 / 5 Sternen 🌟

Hast du das Buch bereits gelesen? Wenn ja, wie hat es dir gefallen? (:

➳ Rezension: ‚Schwert und Rose‘ von Sara B. Larson

Hey du!

Wie geht es dir? Ist es bei dir in letzter Zeit auch so kalt, wie bei mir? Eigentlich das perfekte Wetter, um in seinem Bett zu liegen, sich in Decken einzukuscheln und Rezensionen zu schreiben. (:

Heute habe ich eine Rezension zu dem Jugendbuch ‚Schwert und Rose‘ von Sara B. Larson für dich. Ich will heute auch gar nicht so lange schnacken und fange sofort an… (;


INFORMATIONEN:

Buchtitel: Schwert und Rose

Autor: Sara B. Larson

Verlag: cbt Kinder- und Jugendbuchverlag

ISBN: 978-3-570-30945-2

Seitenanzahl: 374

Preis: 12,99€

 

INHALT:

»Alexa ist eine exzellente Schwertkämpferin. Als sie mit vierzehn ihre Eltern verliert, tritt sie der königlichen Leibgarde bei – und aus Alexa wird Alex. Drei Jahre später hat sich Alexa an die Spitze von Prinz Damians Elitegarde gekämpft. Als sie zum Leibwächter des Prinzen avanciert, stellt sie fest, dass der hochmütige Damian dunkle Geheimnisse verbirgt. Ihr eigenes Geheimnis droht ans Licht zu kommen, als Damian, Alexa und Rylan, ein weiterer Gardist, entführt werden. Plötzlich steht Alexa am Abgrund einer tödlichen Intrige – und zwischen zwei Männern, die um ihr Herz kämpfen.«

COVER GESTALTUNG: 

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und erinnert mich ein wenig an die Cover der Throne Of Glass Bücher, weil auch hier die Hauptperson abgebildet ist.

Der Hintergrund ist schlicht, so dass Alexa und der goldene Schriftzug des Titels noch mehr hervorstechen. Alexas Gesichtsausdruck ist hart und durchbohrt den Betrachter, was mir sehr gut gefällt, weil es zu ihrer Persönlichkeit passt.

Auch der Buchrücken ist stabil, sodass nicht so viele Leserillen entstehen können. (:

MEINE MEINUNG:

Auf das Buch bin durch eine Throne of Glass Fanpage gestoßen, die meinte, dass ‚Schwert und Rose‘ (im Englischen ‚Defy‘) fast genau so gut wie Throne of Glass sei. Das hat mich neugierig gemacht und kurze Zeit später hielt ich dann auch schon das besagte Buch in meinen Händen.

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir der Einstieg in die Geschichte etwas schwer gefallen ist. Die unterschiedlichen Namen der Gardisten hat mich etwas verwirrt und auch einige Handlungsstränge sind, meiner Meinung nach, viel zu schnell ineinander übergelaufen. Aber nach den ersten fünfzig Seiten, habe ich mich doch an den Schreibstil der Autorin gewöhnt.

Es mag sein, dass die Idee, auf welcher das Buch basiert, nicht die einfallsreichste ist und auch nichts vollkommen Neues ist, aber trotzdem finde ich, dass Sara B. Larson besonders Alexa gut ausgearbeitet hat.

Alexa ist eine tolle Persönlichkeit, mit einem starken Charakter und meistert alles mit Bravour. Ich hätte gerne etwas mehr über ihre Kindheit erfahren, da ich fand, dass ihre Rückblicke meistens zu kurz und ungenau waren, was aber einerseits auch realistisch ist. Denn wer erinnert sich denn noch an jede einzelne Kleinigkeit, die einem als Kind widerfahren ist?

Ein Aspekt, der mir leider nicht so gut gefallen hat, war die Gefühlsentwicklung. Sie ging mir an manchen Stellen viel zu schnell und wirkte somit etwas unrealistisch und platonisch. Besonders am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das Buch schnell zu Ende schreiben wollte und die Charakter dabei etwas vernachlässigt hat.

»Wir sind uns viel zu ähnlich, um einander etwas vorzumachen. Lass uns, wenn wir alleine sind, so sein, wie wir wirklich sind.«

Einen dicken Pluspunkt gibt es bei mir für die Botschaft dieses Buches. Das Geschlecht bestimmt nicht den oder die Heldin der Geschichte. Du kannst immer das sein, was du willst, unabhängig von deinem äußeren Erscheinungsbild.

Das Ende hat mir ebenso gut gefallen und war ein absoluter Cliffhanger. Ich werde mir bald auf jeden Fall den Folgeband der Trilogie kaufen und werde berichten. (:

🌟 Ich gebe diesem Buch 3 von 5 möglichen Sternen. 🌟

 

Hast du das Buch bereits gelesen? Wenn ja, wie fandest du es? (: Schreib es mir gerne in die Kommentare…